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28.2. 10.00–14.00 Uhr / Provadis, School of International Management and Technology AG

Provadis – Tag der offenen Tür

Provadis zählt zu den führenden Bildungsdienstleistern in Hessen und bietet Einstiegsmöglichkeiten von der Ausbildung über duale Studiengänge bis zur Weiterbildung. Am 28. Februar 2026 lädt Provadis gemeinsam mit der Provadis Hochschule von 10 bis 14 Uhr zum Tag der offenen Tür am Industriepark Höchst ein.

21.2. 20.00 Uhr / Hugenottenhalle

Andreas Kieling – Mein Leben mit den wilden Tieren

Die erfolgreiche Show von Andreas Kieling: “Mein Leben mit den wilden Tieren” feiert im Februar 2026 einen erneuten Tourstart. Nach ausverkauften Shows im März 2025 und hoher Nachfrage für weitere Termine, geht Andreas Kieling erneut auf Tour und besucht mit seinem Programm acht weitere Städte. Deutschlands bekanntester Tierfilmer zeigt dem Publikum die für ihn bedeutendsten Bilder und führt die Zuschauer von seinen ersten Aufnahmen in Alaska bis zu unveröffentlichtem Bildmaterial von heute. Der preisgekrönte Abenteurer liebt die Natur und die artenreiche Tierwelt und begibt sich für faszinierende Bilder nicht selten in gefährliche Situationen. Neben dem Angriff eines Braunbären in den Hochkarpaten 2023, überlebte Kieling den Biss einer schwarzen Mamba in Namibia, konnte sich aus dem Würgegriff einer Anakonda in Brasiliens Dschungel befreien oder wurde im deutschen Mittelgebirge von einem wilden Auerhahn attackiert. Mit Erfahrung, Respekt vor den Tieren und tiefgehendem Fachwissen schafft es Andreas Kieling aber genau in diesen Situationen atemberaubende und spektakuläre Bilder für seine Tierdokumentationen und sein Publikum zu schaffen.

18.3. 19.00 Uhr / Alte Oper

Junges Philharmonisches Orchester München – Die besten jungen Musiker Europas

Am 18. März 2026 gastiert das Junge Philharmonische Orchester München (JPOM) in der Alten Oper. Das 90-köpfige Ensemble besteht aus über den besten Nachwuchs-Musikerinnen und Musikern aus mehr als 30 Nationen.

15.2. 12.21 Uhr / Innenstadt

Großer Frankfurter Fastnachtszug

Das Motto der Kampagne 2025/2026: „Frankfurts Fastnacht ist der Hit, Alle fahr'n und feiern mit”. Mehr als 50 Motivwagen reihen sich in diesem Jahr am Mainufer auf und rollen anschließend durch die Innenstadt. Zugbeginn ist am Untermainkai.

15.2. 15.30 Uhr, 18./20./28.2. 19.00 Uhr / Oper Frankfurt

Amor vien dal destino

Der Komponist Agostino Steffani (1654–1728) starb auf der Durchreise nach Italien in Frankfurt. Er wurde im Kaiserdom beigesetzt. Die Musik des dort begrabenen Komponisten wird nun zum ersten Mal in der Oper Frankfurt zu hören sein. Steffani schrieb „Amor vien dal destino” im Jahr 1690 für das neue Theater im Leineschloss in Hannover. Erst 1709 wurde das Stück in der Düsseldorfer Oper uraufgeführt. Das musikalische Erlebnis ist geprägt von kontrastierenden Arien, Rezitativen und Duetten mit einer außergewöhnlichen instrumentalen und vokalen Farbigkeit. Die Musik Steffanis hatte großen Einfluss auf seine Zeitgenossen und die nächste Komponistengeneration, darunter Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel. Steffani zählte zu den berühmtesten Komponisten seiner Zeit. Das Dirigat der Frankfurter Erstaufführung übernimmt Václav Luks (Foto).

15.2. 18.00 Uhr, 7./23.3. 20.00 Uhr / Schauspiel Frankfurt

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Nach einer Liebesaffäre gerät Katharina Blum in Verdacht, Mittäterin in einer Betrugsaffäre zu sein. Die größte Boulevardzeitung des Landes startet eine Schmutzkampagne gegen die junge Frau, sie wird öffentlich diffamiert, die Boulevardredakteure lassen nicht mehr von ihr ab. „Wie Gewalt entstehen kann und wohin sie führt“ lautet der erweiterte Titel dieser 1974 erschienenen Erzählung des Schriftstellers Heinrich Böll. Die Regisseurin Sapir Heller inszeniert das Stück als temporeiche Verfolgungsjagd, die auf die Nähe des inzwischen allgegenwärtigen Sensationsjournalismus zum heutigen Populismus verweist.

15./18.2./1./21./22.3. 20.00 Uhr / Stalburg Theater

Alte Liebe

Die Ehe von Lore und Harry hat schon bessere Tage gesehen. Die beiden sind zwar altvertraut, leben aber mehr nebeneinander her als miteinander. Als die gemeinsame Tochter Gloria zum dritten Mal heiratet – und zu allem Überfluss auch noch einen windigen Immobilienhai –, bringt das Harrys Alt-68er-Blut zum Kochen. Lore ist davon teils genervt, teils amüsiert – und so wird die Hochzeit gleichermaßen zum Reibungspunkt der beiden wie auch zum Ausgangspunkt einer erneuten Annäherung. Im Stalburg Theater entsteht aus Elke Heidenreichs und Bernd Schroeders Roman eine schlichte, aber wirkungsvolle Inszenierung, die immer wieder Heiterkeit und Lachen im Zuschauerraum hervorruft. Dabei ist es bewundernswert, wie viel man mit nur zwei Schauspielern und einem Bühnenbild aus zwei Holzbänken, einem Tisch und einer wechselnden Rückprojektion erreichen kann.

Johannes Grützke, Himmel und Hölle, 1980, Öl auf Leinwand, 165 x 135 cm, Privatbesitz , Credit: © VG Bild-Kunst 2025, Foto: Museen der Stadt Aschaffenburg

Di 10–20 Uhr, Mi–So 10–18 Uhr / Kunsthalle Jesuitenkirche

Johannes Grützke. Der Menschenmaler

Mit „Der Menschenmaler“ zeigt die Kunsthalle Jesuitenkirche die erste umfassende Ausstellung von Johannes Grützke (1937–2017) in der Region. Rund 50 Werke aus privaten und öffentlichen Sammlungen geben Einblick in das vielschichtige Œuvre des Berliner Künstlers, der als einer der eigenwilligsten Vertreter der figurativen Malerei in der deutschen Nachkriegskunst gilt. Im Zentrum steht der Mensch: nicht idealisiert, sondern als tragikomische, vieldeutige Figur – komplex, überzeichnet, zutiefst sozial. In Porträts, Gruppenbildern und szenischen Kompositionen entfaltet sich ein bildnerisches Panorama menschlicher Verhaltensweisen, voller Theatralik, Ironie und intellektueller Schärfe.