© Robert Schittko
Friedman in der Oper
Zur Premiere von Gioachino Rossinis „Tancredi“ stehen die politischen Dimensionen des Werks im Mittelpunkt. Die Oper zeigt eine Gemeinschaft, die sich aus Angst vor einem äußeren Feind abschottet und innere Abweichungen hart sanktioniert. Themen wie Regression, Radikalisierung und der Umgang mit Bedrohungsnarrativen prägen die Handlung und wirken heute bemerkenswert aktuell. Darüber sprechen Michel Friedman und die Politikjournalistin Melanie Amann, die sich in ihren Analysen seit Jahren mit gesellschaftlichen Spannungen und politischen Verschiebungen in Deutschland befasst.
Friedman in der Oper
23.6. 19.00 Uhr / Oper Frankfurt
Oper Frankfurt
Innenstadt, Willy-Brandt-Platz 1
Willy-Brandt-Platz: U1–5, Linie 11/12, Bus N1/N4/N8, Willy-Brandt-Platz: U1–5, Linie 11/12