© Mary Slepkova / DG
Grigory Sokolov
Starpianisten gibt es viele. Unter den sehr guten ragen jene heraus, deren Spiel so brillant ist, dass man für einen Moment vergisst, dass sie überhaupt Klavier spielen. Bei diesen Pianisten scheint das Klavier kein Instrument mehr zu sein, sondern mit ihnen zu verschmelzen, ja ein Teil von ihnen selbst zu werden. Einer von ihnen ist der russisch-spanische Pianist Grigory Sokolov. Er spielt nicht mit einem Orchester, weil ihm die Proben dafür zu wenig sind. Er, der sich als Diener der Musik versteht, gibt keine Interviews. Ein Kritiker mutmaßte vor einigen Jahren, ob er denn überhaupt sprechen könne. Aber so ist es eben „nur“ die Musik, mit der sich Sokolov erklärt.
Grigory Sokolov
14.4. 20.00 Uhr / Alte Oper
Alte Oper
Innenstadt, Opernplatz 1
Alte Oper: U6/7, Bus N1/N2, Rohrbach/Friedberger Landstraße: Linie 12, Bus 30