© Doro Zinn
Irina Scherbakowa
Das neue, für den Deutschen Sachbuchpreis 2026 nominierte Buch „Der Schlüssel würde noch passen“ zeichnet ein klares Bild der Perestroika-Jahre. Irina Scherbakowa beschreibt Alltag, Aufbruch und die ungewohnte Freiheit der frühen Neunzigerjahre und erzählt zugleich von ihrem politischen Engagement und dem wachsenden Autoritarismus in Russland. Als Mitgründerin der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisation Memorial verknüpft Scherbakowa ihre Moskauer Erfahrungen mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts und ihrem Einsatz für Erinnerung und Menschenrechte. Das autobiografische Werk knüpft an „Die Hände meines Vaters“ an und wird als kraftvolles Zeitzeugnis und ermutigendes Dokument gewürdigt.
Irina Scherbakowa
25.6. 18.30 Uhr / Historisches Museum
Historisches Museum
Altstadt, Saalhof 1
Römer