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© Lia Rodrigues, Sammi Landweer

Tanzfestival Rhein-Main 2026 – Moving Democracy

Der Mousonturm und sein Partner Hessisches Staatsballett möchten sich in der 11. Ausgabe des Tanzfestivals Rhein-Main 2026 der Frage widmen, wie Demokratie als lebendige, körperliche Praxis erfahrbar wird. Im Zentrum des Programms wird unter anderem die brasilianische Choreografin Lia Rodrigues stehen, deren Arbeit künstlerische Kraft mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet. Rodrigues’ Stücke Encantados und Borda sowie ein von Rodrigues für das Festival entwickeltes Ausstellungsprojekt machen spürbar, wie Körper in Bewegung Räume für Solidarität, Teilhabe und neue Allianzen eröffnen. Darüber hinaus werden ca. 12 weitere Stücke von Choreograf:innen wie Ali Charhour, Cherish Menzo u.a. gezeigt, die sich gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen von den Rändern nähern und von Hoffnung, Widerstand und Gemeinschaft, aber auch vom Verhältnis zwischen körperlicher Formung, Normierung und Macht erzählen. Der Körper wird in aktuellen Debatten häufig ignoriert. Das Festival macht ihn wiederum als zentralen Agenten gesellschaftlicher und politischer Prozesse erlebbar. In einer Mischung aus hochkarätigen internationalen Tanzaufführungen und diversen partizipativen Angeboten lädt es Personengruppen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft ein, gemeinsam zu erleben, wie Ängste transformiert werden können und wie Gemeinschaft entsteht, die sich beständig verwandelt und sich somit Festschreibungen durch institutionelle Kräfte oder autoritäre Politiken entzieht. Eine Veranstaltung des Mousonturms in Kooperation mit dem Hessischen Staatsballett Darmstadt, Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden im Rahmen der WDC 2026. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.


Tanzfestival Rhein-Main 2026 – Moving Democracy

29.–31.10./15.11. ganztags / Rhein-Main Region

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